Weshalb ein Bazar?
Wegen Menschen.. wir alle haben den gleichen Wert! Oder doch nicht?
Von Klein auf wusste ich von den "armen Kindern in Afrika", welche nichts zu essen hatten. Ich dachte, das liegt an der Dürre, weil Afrika ist heiss und es regnet nur selten. Also wollte ich ihnen schon damals helfen, wusste aber nicht wie. Als ich zwölf war, durfte ich dann meine erste Patenschaft übernehmen und freute mich, so einen Teil gegen die weltweite Ungerechtigkeit beitragen zu können.
Je älter ich wurde, desto mehr erfuhr ich über die Armut dieser Kinder. Die wahren Gründe dafür - und mir wurde bewusst, welche Rolle mein Leben und mein Konsum im Ganzen spielte und ich merkte:
Wenn ich will, dass Kinder glücklich aufwachsen, dann muss sich das ganze System ändern. Dann reicht es nicht, dass ich Patenkinder unterstützte, selbst Patenschaften vermittle und Spende, wo immer möglich. Das ist ein Teil, ja - aber vor allem muss ich mein Konsumverhalten ändern!
In den vergangenen fünf, sechs Jahren beschäftigte ich mich noch mehr mit Armut, nicht nur bei den Kindern, sondern weltweit. Die Erkenntnisse über das Ausmass waren und sind erschreckend!
Ich wurde hier in der Schweiz geboren und das alleine macht mich schon reich. Auch wenn ich in meiner Kindheit oft weniger hatte, als meine Mitschüler: Ich musste nie hungern, ich durfte spielen anstelle von arbeiten, ich wurde nicht sexuell ausgebeutet.
Doch für Millionen von Menschen ist das anders: Weltweit nind sie wegen Armut in Zwangsarbeit und Zwangsprostitution gefangen - sogar schon Kinder und Babies! Sie werden ausgebeutet für den Gewinn von Einzelnen. Genauer gesagt, für den Gewinn von uns:
WIR sind daran NICHT UNSCHULDIG!
Denn ehrlich:
Es passiert wegen uns, unserer "Alles immer billiger"-Einstellung. Dort, wo wir lieber ein T-Shirt für 4.- Franken kaufen und damit "in Kauf nehmen", dass dies von einem Kind genäht wurde - oder einem Erwachesenen, der mit dem Hungerlohn nicht mal genügen Essen für seine Familie kaufen kann. Dort, wo wir billige Nahrung, den günstigsten Kaffee kaufen oder die billigen Weihnachtskugeln, welche in China hergestellt wurden von einem Arbeiter, der die dortige Sprühfarbe einatmet und bald darauf stirbt - für ein Dekoartikel für ein Fest, dessen Bedeutung er nicht kennt.
Wir können uns nicht mehr rausreden.
Wir wissen ganz genau, dass irgendwo Menschen ausgenutzt werden, wir wissen, dass wir Teil von diesem Markt sind - doch wir schieben unser Ge-"wissen" auf die Seite. Weil wir denken, wir können eh nichts ändern - LÜGE!! - oder meinen, es ist zu weit weg von uns.
Doch es geschieht auch hier, direkt vor unserer Nase: Zwangsprostitution an der berüchtigten Zürcher Langstrasse und in den sogenannten "Sexboxen" in Altstetten, sexuelle Ausbeutung von Frauen und Kindern für den Schweizer Pornokonsum, Ausbeutung von Arbeitskräften in dubiosen Nagesltudios, etc.
Ich kann nicht mehr schweigen, ich kann nicht weitermachen, wie bisher. Nein, ich muss etwas tun!
So kommen wir zum Bazar/Flohmi:
Ich möchte mit Dir bei Kaffee und Kuchen darüber sprechen, wo wir gemeinsam eine Veränderung bewirken können. Es geht mir hier in erster Linie nicht um euer Geld. Es geht mir darum, zu sensibilisieren, zu ermutigen, Wege zu entdecken, wie wir GEMEINSAM Teil der Lösung sein können.
Bist Du dabei?
News
Creux-Du-Van - Rückblick
Das war ein Erlebnis! Mitten in der Nacht sind wir los, hatten ein wenig Licht vom Mond und von tausenden Sternen - und am Morgen erwartete uns ein mystischer Sonnenaufgang! Nicht nur das war atemberaubend, sondern auch der Impact, den wir mit unserer Teilnahme machten: 386 Ausstiegswochen für Zwangsprostituierte und 962 Starthilfen für Mütter und ihre Babies wurden finanziert, sowie 14 Kinderpatenschaften übernommen (Stand 19. September). Bilder des Events findest Du unter Galerie - meine eigenen, für offizielle Bilder schaue doch gleich bei 4m.
Kommst DU mit?
Dieses Jahr gibt es einen Muskathlon-Event hier in der Schweiz. Wir werden durch die Nacht in den Sonnenaufgang hinaufwandern, ein wundervolles Abenteuer! Komm mit und sei Teil einer weltweiten, sportlichen Bewegung!
https://4m-switzerland.ch/4m/adventure/muskathlon/muskathlon-event-2021/
Helfer gesucht!!
Bist Du kreativ, packst gerne an und möchtest Dich gegen Menschenhandel und Armut einsetzen? Vielleicht auch nur gelegentlich? Wir freuen uns immer wieder, wenn wir tatkräftige Unterstützung erhalten, z. B. beim Organisieren, Aufstellen und Abbräumen von den geplanten Bazars/Flohmis. Bei Interesse schreibe eine Mail, wir freuen uns auf Dich!
Galerie-Ende
Da ich mich in der vollen Galerie nicht mehr heimelig fühlte, habe ich sie geräumt. Online könnt ihr weiterhin die Sachen bestellen - und bald werden wir an mehreren Samstagen wieder einen Bazar/Flohmi machen, sofern es von der Stadt her durchführbar ist - Daten siehe unter "Events".
DANKE
Vielen lieben Dank an alle, die unsere Galerie besucht und eingekauft/gespendet haben. Die Gespräche waren sehr schön. Ihr seid super!
Wer's verpasst hat: Melde Dich, um einen Termin zu vereinbaren.
Galerie startet erfolgreich
Die Galerie ist noch keine zwei Stunden offen, schon wurden 50.- CHF gespendet. Wir sind zuversichtlich!
Kleines Video zur Übersicht:
https://www.youtube.com/watch?v=9fbuXUBgPkU&t=10s
Galerie-Eröffnung
André lädt euch ein, bei ihm Zuhause mehr über Menschenhandel und Armut zu erfahren, zum gemeinsamen Austausch und dazu, selbst kreativ zu werden - ab Montag, 22. Juni oder nach terminlicher Vereinbarung.
Frischer Löwenzahnhonig
André hat Löwenzahnhonig frisch selbsgemacht. Ein Grossteil ist bereits weg, wer noch möchte: Schnell melden. Es gibt in in sehr süss mit Zimt (8 übrig) oder in herb mit französischen Kräutern abgeschmeckt (2 übrig).
Mai 2020
- André bestreitet seinen ersten Halbmarathon am Muskathlon@home.
- Wir arbeiten an neuen Ideen, um Spenden zu sammeln.
- Diese Website entsteht.